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ESF-BAMF - Berufsbezogene Deutschförderung

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Die berufsbezogene Deutschförderung des ESF-BAMF-Programms verbindet Deutschunterricht, berufliche Qualifizierung und Praktikum effektiv miteinander. Sie ist ein Kursangebot für alle Menschen mit Migrationshintergrund, die Arbeit suchen. Das Programm "Berufsbezogene Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund (ESF-BAMF-Programm)" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Die Kurse werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) organisiert.

Zielsetzung des Programms ist es, die Chancen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine nachhaltige Integration in den ersten Arbeitsmarkt deutlich zu erhöhen. Nach einem Kurs sollen die Teilnehmer/-innen sprachlich und fachlich so gut qualifiziert sein, dass sie leichter eine Arbeitsstelle finden oder an weiterführenden Fortbildungsangeboten und Qualifizierungsmaßnahmen mit Bezug zum Arbeitsmarkt teilnehmen können.

In den insgesamt über 700 Unterrichtsstunden erhalten die Teilnehmer/-innen berufsbezogenen Deutschunterricht, Fachunterricht (Mathematik, EDV), absolvieren ein Praktikum und nehmen an Betriebsbesichtigungen in kooperierenden Betrieben - u.a. Semcoglas GmbH und Ammerland Klinik GmbH - teil. Darüber hinaus werden sie kontinuierlich sozialpädagogisch begleitet.

Im berufsbezogenen Deutschunterricht lernen sie genau das Vokabular, die Grammatik und die Redewendungen, die sie brauchen, um sich mit Kollegen, Kunden und Vorgesetzten kompetent verständigen zu können. Ein weiterer Schwerpunkt der Kurse ist die Schriftsprache: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren zum Beispiel, wie man aus Texten schnell die richtigen Informationen entnimmt oder was sie beim Schreiben von E-Mails und Briefen beachten müssen. Daneben erhalten sie Mathematikunterricht, ein Bewerbungstraining und werden im Umgang mit dem Computer geschult. Während eines Praktikums werden sie für eine bestimmte Zeit in einem Betrieb eingesetzt und können so ihre Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch anwenden. Zudem erhalten die Teilnehmer/innen durch das Praktikum eine bessere Vorstellung vom Arbeitsalltag in ihrem Bereich.

Beratung: Stefanie Meyer (Projektleitung) und Anita Fecht.