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10/20/17

Pressemitteilung

Landkreis Ammerland und Stadt Oldenburg richten Tagung des Landesarbeitskreises ‚JUGEND STÄRKEN im Quartier‘ aus

Auf gemeinsame Einladung der Stadt Oldenburg und des Landkreis Ammerland tagte am 19. Oktober 2017 der Landesarbeitskreis ‚ JUGEND STÄRKEN im Quartier‘ Niedersachsen/Bremen im PFL in Oldenburg.  

Seit 2015 wird das ESF-Bundesprojekt ‚JUGEND STÄRKEN im Quartier‘ in der Stadt Oldenburg durch das Team Wendehafen und im Landkreis Ammerland durch die kvhs Ammerland gGmbH umgesetzt. Das Förderprogramm soll jenen jungen Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren zu Gute kommen, denen eine Perspektive für die Zukunft fehlt und die durch andere Angebote besonders schwer zu erreichen sind.   In regelmäßigen Abständen kommen die Koordinatoren und Casemanager der niedersächsischen Standorte und Bremen für einen fachlichen Austausch zusammen. Bei diesem Treffen lag der Fokus auf dem Thema Schule und Absentismus. Denn beide Standorte – Oldenburg und Ammerland - haben eine Kooperationsvereinbarung mit dem Institut für Sozialpädagogik der CvO Universität Oldenburg getroffen, um einen wechselseitigen Theorie-Praxis-Transfer als auch eine Evaluation ihrer Projekte zu gewährleisten.

Im Anschluss an die Eröffnung der Veranstaltung durch den Leiter des Schul- und Kulturamtes, Jens Holthusen (Landkreis Ammerland) und den Fachdienstleiter Jürgen Fritsch (Stadt Oldenburg) stellten die beiden Standorte ihre Projekte vor. Interessant war insbesondere der Vergleich von Stadt und ländlichem Raum. So sind die vier Mitarbeiterinnen des Casemanagement von JUGEND STÄRKEN im Ammerland dezentral organisiert, um eng mit den kooperierenden Schulen in allen Gemeinden des Ammerlands zusammenzuarbeiten und eine aufsuchende Beratungsarbeit vor Ort zu leisten. kvhs-Projektkoordinator Dirk Weißer berichtete, dass JUGEND STÄRKEN mittlerweile ein wichtiges ergänzendes Instrument der außerschulischen Jugendhilfe im Ammerland darstellt. Seit Mitte 2015 wurden 160 Jugendliche/junge Erwachsene im Casemanagement beraten und zum großen Teilen länger begleitet. Das gemeinsame Monitoring mit dem Schulamt zeigt, dass die Zahl der Schulversäumnisanzeigen rückläufig ist und die Schulen zunehmend das Projekt adressieren, bevor Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Schulversäumnissen eröffnet werden.

Die Laufzeit des aktuellen Projektes endet im Dezember 2018 und die Chancen auf eine erneute Bewilligung bis Mitte 2022 sind günstig.

Erfahren Sie mehr über das Projekt Jugend stärken im Quartier


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