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05/19/17

Pressemitteilung

Mit Bildung und Qualifizierung im Ammerland ankommen

In einem feierlichen Akt erhielten am Mittwoch, 17. Mai die 14 Teilnehmer der Berufsqualifizierungsmaßnahme „Arbeiten im Ammerland“ der Ammerland-Allianz für Bildung und Qualifizierung ihre Abschlussurkunden.

Ob Trockenbau, Hauswirtschaft, Pflege, Einzelhandel, Lager/Logistik oder Gartenbau – 14 Neuzugewanderte aus den Ländern Syrien, Irak, Iran, Afghanistan und Pakistan haben sich im Rahmen einer Maßnahme der Ammerland-Allianz für Bildung und Qualifizierung seit November 2016 über verschiedene Berufe informiert. Dabei haben sie neben dem Berufsfeld auch Deutsch gelernt, damit sie auf der Baustelle oder in der Altenpflege die richtigen Begriffe kennen und verwenden können.

Von Anhang März bis Mitte Mai wandten die Teilnehmer das Erlernte in einigen Betrieben im Rahmen von Praktika an. Viele von ihnen haben für sich den richtigen Beruf gefunden, so etwa Ali: „Ich war früher Fliesenleger. Nun habe ich gesehen, dass ich Koch werden möchte. Die Arbeit macht mir Spaß und liegt mir“.

Einige der Absolventen haben von ihren Praktikumsbetrieben auch einen Ausbildungsplatz in Aussicht gestellt bekommen. Vorher müssen sich jedoch die Deutschkenntnisse weiter verbessern: „Gerade der schulische Teil einer Ausbildung stellt hohe Anforderungen an das Deutschniveau der Lehrlinge – unabhängig vom Ausbildungsberuf. Die Unterstützung der Betriebe im Rahmen der Maßnahme verdient besondere Erwähnung“, so Bildungskoordinator Frank Ritterhoff, der für die Kreisvolkshochschule einer der Partner der Bildungsträger-Allianz gewesen ist.

„Diese Menschen haben in ihrer Heimat in den unterschiedlichsten Formen gearbeitet und ihre Familien ernährt. Dies möchten sie natürlich hier auch umgehend weiter tun. Es lag jetzt an uns, sie hier in die richtigen Bahnen zu lenken, was in Deutschland nun mal nicht so leicht ist.  Ich denke, dass ist uns sehr gut gelungen. Wir können sehr stolz darauf sein. Es war eine tolle Zeit“, so  Anne Higgen von der AiA.

Die verschiedenen Partner der Ammerland-Allianz werden die Teilnehmer - falls nötig - weiter begleiten, um ihre Fach- oder Deutschkenntnisse so zu vertiefen, dass am Ende der Bildungskette die erfolgreiche Integration in den Ammerländer Arbeitsmarkt und damit auch die Ammerländer Gesellschaft gelingt. 

Die 14 Absolventen leisten ihren Beitrag dazu mit außergewöhnlichem Engagement: „Unsere Anleiter waren vom ersten Tag an sehr zufrieden. Mit einer so motivierten und engagierten Lerngruppe kann man nicht immer rechnen.“, so Erik Grundwald, Bildungsberater der DEULA Westerstede.

Die Ammerland-Allianz für Bildung und Qualifizierung ist ein Zusammenschluss der Bildungsträger AiA, AlRa, DEULA, EEB, LEB und der Kreisvolkshochschule, die sich miteinander abstimmen um gemeinsam für die Neuzugewanderten Angebote zu koordinieren und entwickeln, die die Chancen für eine schnelle Integration in Arbeit und Gesellschaft verbessern.

Bei Fragen zur Ammerland-Allianz und dem Projekt ‚Arbeiten im Ammerland‘ wenden Sie sich gerne an Frank Ritterhoff.


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