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01/27/17

Pressemitteilung

Lehrkräfte und Schulsozialpädagogen der Oberschule Bad Zwischenahn nehmen Tablets der kvhs Ammerland gGmbH entgegen.
Übergabe der Tablets durch Geschäftsführer Winfried Krüger an der KGS Rastede.

Ammerland inklusiv: kvhs übergibt 78 Tablets an Schulen in Bad Zwischenahn und Rastede

Am Donnerstag, 26. Januar 2017, übergab die Kreisvolkshochschule Ammerland gGmbH (kvhs) im Rahmen des Projektes „Ammerland inklusiv – Teilhabe stärken durch Netzwerke(n)“ 78 Tablets an die Oberschule Bad Zwischenahn und die Kooperative Gesamtschule Rastede. Mit dieser Übergabe wird ein wahrer Meilenstein für das Projekt gesetzt. Im Anschluss erhielten die Lehrkräfte der KGS Rastede und der Oberschule Bad Zwischenahn spezielle Tablet-Schulungen.

Mit den Tablets erfassen die Lehrkräfte zukünftig systematisch die An- und Abwesenheitszeiten der Schülerinnen und Schüler. Diese Daten dienen als Grundlage für die Analysierung von Fehlzeiten. Ein geschulter Umgang mit diesen Daten kann verschiedene Formen des Schulabsentismus einordnen und geeignete Präventions- und Interventionsmaßnahmen auf  Schüler-, Schul- sowie Netzwerkebene einleiten.

Die Mittel für das zweijährige Projekt (September 2016 bis August 2018) stammen aus dem Förderprogramm „Inklusion durch Enkulturation“, welches in der Verantwortung des Niedersächsischen Kultusmi­nisteriums durch die kvhs umgesetzt wird. Es zielt darauf Bildung in einen kommunalen Kontext der abgestimmten Zusammenar­beit unterschiedlicher Institutionen zu setzen.

Konkrete Maßnahmen innerhalb der Laufzeit sind die Fortbildung von circa 60 Lehrkräften der Modell-Schulen und die Einführung und Erprobung eines elektronischen Systems zur Erfassung von Abwesenheiten der Schülerinnen und Schüler. Beides zusammen soll zur bewussten und gezielten Wahrnehmung von und einem geschulten Umgang mit Absentismus beitragen. Zusätzlich werden an beiden Schulen theaterpädagogische Angebote als Impuls für die Unterrichtsentwicklung eingeführt. Insbesondere sollen damit Lern- und Partizipationsräume für Schüler und Schülerinnen eröffnet werden, die weniger erfolgreich an die erwünschten Praktiken der Institution Schule andocken können. Die Lehrkräfte können - dank der Tandemarbeit mit den Theaterpädagogen - sukzessive ihren methodischen Werkzeugkoffer ergänzen.

Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch das Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik und des Kompetenzzentrums Partizipationsförderung & Prävention bei Verhaltensstörungen der CvO Universität Oldenburg. Die Wissenschaftler sind Teil der Arbeitsgruppe „Schulabsentismus- und Dropoutprävention“, die sich dieser Thematik im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte widmet. Das Ziel der wissenschaftlichen Begleitung ist es, die beteiligten Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter der Modell-Schulen sowie die außerschulischen Partner bei der sowohl konzeptionell als auch der praktischen (Weiter-)entwicklung zu unterstützen und somit Theorie-, Fach- und Feldkompetenzen zu verknüpfen.


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