Projekte - kvhs Ammerland | Abgeschlossene Projekte - kvhs Ammerland | Technik verbindet - kvhs Ammerland

Technik verbindet!

Pixabay.de

Ein kooperatives Berufsintegrationsprojekt, gefördert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESF.

Die kvhs Ammerland gGmbH und die beteiligten Kooperationspartner wollen in dem 15-monatigen ESF-Vorhaben 16 Neuzugewanderte sowie Migranten/innen in Ausbildung beziehungsweise Beschäftigung integrieren (1. März 2017 bis 31. Mai 2018).

Durch eine zielgruppen-gerechte Förderung wird die allgemeine und spezifische Beschäftigungsfähigkeit hergestellt und begleitete Übergänge in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt realisiert.

Die handwerklich-technische Ausrichtung des Projektes reagiert auf die arbeitsmarktlichen Bedarfe im Ammerland und der umliegenden Region (Agenturbezirk Oldenburg-Wilhelmshaven): so existiert eine konkrete Nachfrage an Beschäftigten in den Bereichen Industrie (Lebensmittelproduktion, Metallbearbeitung), Handwerk (Maler, Bodenleger) und Bau (Straßenbau, Hoch-, Tief- und Innenausbau). Ferner sieht der Kooperations-Partner "Kreishandwerkerschaft Ammerland" die Existenz einiger Gewerke im Ammerland sogar gefährdet wie beispielsweise Sanitär-Heizung-Klima, Bäcker oder Fleischer.

Inhalte des Projekts sind unter anderem:

  • Alltagssprache & berufsbezogener Deutschunterricht, Mathematik, EDV und Vorbereitung auf die Theorie Fahrerlaubnis
  • Interkulturelles Toleranztraining zur Vorbereitung auf den adäquaten Umgang mit Führungspersonal, Kollegen/innen und Kunden/innen
  • Betriebsbesichtigungen
  • Absolvierung mindestens eines betrieblichen Qualifizierungsbausteins
  • Sozialpädagogische Begleitung/Integrations-Coach

Die Kreishandwerkerschaft Ammerland unterstützt das Projekt durch Einbindung in Ihre Öffentlichkeitsarbeit, als auch bei der Gewinnung von Betrieben für Praktikumsplätze und die betriebliche Qualifizierungsphase (Qualifizierungsbausteine; cirka 10 - 12 Wochen im Betrieb). Während des Seminars sowie im Praktikum und auch nach dem Übergang in Arbeit oder Ausbildung steht den Teilnehmenden eine sozialpäd. Fachkraft/Integrations-Coach zur Verfügung. Der Coach betreut die Teilnehmenden und steht auch den Betrieben als Ansprechpartner zur Seite. Außerdem bildet er eine Schnittstelle zwischen den Flüchtlingen und anderen Stellen, die helfen können: Ausländeramt, Ärzte, Arbeitgeber, Lehrer, soziale Einrichtungen. Teilnehmen an dem Projekt können Frauen und Männer ab Sprachniveau A1, die Arbeitslosengeld II oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen.

Informationen zum Projekt erteilt Caroline Wilk.


Weitere Informationen: